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Diaabend II

Posted by on 14. März 2014
Diaabend II - Turrialba

Diaabend II – Turrialba

Der zweite Diaabend fasst nun endlich – nachdem schon die ersten Nachfragen kamen – im Folgenden die Zeit von der Abreise aus Alajuela bis zur Abfahrt aus Turrialba zusammen:

Tag 5 (Teil 2)
Wellblechdächer in Alajuela

Wellblechdächer in Alajuela

Auf dem Weg zur Panamericana, auf welcher wir bis nach Carthago fahren wollten, verabschiedeten uns die typischen Wellblechdächer der Vorstadthäuser Alajuelas. Da die Aufgabe des Daches als Schneefänger und Wärmedämmer hier klimabedingt wegfällt, erfreuen sich Wellblechdächer (je nach Qualität auch dachziegelfarben angemalt) in Costa Rica allerorten großer Beliebtheit – so auch bei uns in der Schule.
Parque Central in San José

Parque Central in San José

Bei der Durchfahrt durch San José passierten wir u. a. den hier zu sehenden Parque Central, der neben dem interessant gestalteten Pavillon auch die im Vordergrund zu sehende Bronzestatue eines Straßenkehrers zu bieten hat – vielleicht soll das Touristen und Einheimische daran erinnern, dass sich ihr Abfall nach dem Wegwerfen nicht in Luft auflöst, wie das hier manchmal der Fall ist.
Iglesia de la Parroquia in Cartago

Iglesia de la Parroquia in Cartago

In Cartago verließen wir die Panamericana und mühten uns im Schneckentempo durch die Innenstadt. Dies hatte allerdings den Vorteil, dass wir ein bisschen was von den Sehenswürdigkeiten – wie hier der seit ihrer Erbauung bereits fünfmal durch Erdbeben zerstörten Iglesia de la Parroquia – mitbekamen. Nach dem letzten Beben 1910 hat man es aufgegeben die Kirche wieder aufzubauen, sodass die Grundmauern seit mehr als 100 Jahren ein zu Hause für Moose und andere Pflanzen bieten.
Basilica de Nuestra Señora de los Angeles in Cartago

Basilica de Nuestra Señora de los Angeles in Cartago

Ein weiterer Blickfang in Cartago war die Basilica de Nuestra Señora de los Angeles, welche der Schutzheiligen Costa Ricas gewidmet ist und jedes Jahr am 2. August, dem Tag auf den der Gründungsmythos der Kirche zurückgeht, zahlreiche Pilgerer anzieht.
Hostelkatze in Turrialba

Hostelkatze in Turrialba

In Turrialba angekommen waren wir dann von der Reise ähnlich geschafft wie die „Hostelkatze“ unserer sehr zu empfehlenden Unterkunft „Casa de Lis“ und legten uns nach einem kleinen Stadtbummel und anschließendem gemeinsamen Kochen in der hervorragend ausgestatteten Hostelküche vergnügt in die Federn.
Tag 6
Ausblick ins Orosi-Tal
Ausblick ins Orosi-Tal

Der sechste Reisetag führte uns durch das Orosi-Tal, welches seinen Namen dem Häuptling des hier ursprünglich ansässigen Stammes der Cabécar verdankt. Mitte des 16. Jahrhunderts ließen sich jedoch Siedler nieder, welche die indigene Bevölkerung bekehren wollten. Neben den Überresten der Kolonialzeit ist das Tal, wie ihr sehen könnt, aber vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt.

Lago de Cachí
Lago de Cachí

Inmitten des Tals liegt der Lago de Cachí, welcher in den 1960er Jahren zur Gewinnung von Wasserkraft aufgestaut worden ist. Die darin lebenden Forellen haben wir zwar nicht gesehen, aber der Blick auf den mit Wasserpflanzen bedeckten See war dennoch sehr beeindruckend.

Kleine Bananenplantage

Kleine Bananenplantage

Auf den Hängen des Orosi-Tals finden sich u. a. auch kleinere Bananenplantagen, die zwar nicht so professionell betrieben werden wie die mehrere Quadratkilometer bedeckenden Plantagen in Limón, dafür aber den Charme einer Streuobstwiese besitzen und dennoch – wie zu sehen ist – ordentliche Erträge abwerfen.
Hängebrücke über den Rio Grande de Orosi

Hängebrücke über den Rio Grande de Orosi

Vom Orosi-Tal kommend folgten wir dem Lauf des Río Grande de Orosi, den ein lange Hängebrücke überspannt, deren Begehung wir uns natürlich nicht entgehen ließen.
Blick auf den Rio Grande de Orosi

Blick auf den Rio Grande de Orosi

Der Ausblick von der Brücke zeigt das für die Flüsse in Costa Rica recht typische Bild – flach und steinig. Daher gibt es an vielen Stellen auch gar keine Brücken, da man einfach durchlaufen/-fahren kann – zumindest wenn nicht gerade tiefste Regenzeit ist. Mittlerweile sind in den meisten Flussbetten unserer Region aber nur noch kleine Pfützen vorhanden – sofern überhaupt Wasser zu sehen ist.
Schmetterling im Orosi-Tal

Schmetterling im Orosi-Tal

Am Wegesrand zeigte sich ein weiterer Schmetterling, den wir bis dahin noch nicht gesehen hatten, obwohl wir inzwischen wahrscheinlich ein ganze Bildergalerie ausschließlich mit Schmetterlingsfotos bestücken könnten.
Käfer im Tapantí-Nationalpark

Käfer im Tapantí-Nationalpark

Im 583 Quadratkilometer großen Tapantí-Nationalpark angekommen, wurden wir ebenfalls von einem beflügelten Costaricaner begrüßt.
Blüten im Tapantí-Nationalpark

Blüten im Tapantí-Nationalpark

Die meiste Fläche des Nationalparkes ist dabei mit sogenanntem “Nebelwald” bedeckt. Von allen weltweit vorkommenden Waldtypen ist der Nebelwald jener mit der vielfältigsten Flora – wie man hier schön sehen kann…
Vegetation im Tapantí-Nationalpark

Vegetation im Tapantí-Nationalpark

…oder auch hier…
Pflanze im Tapantí-Nationalpark

Pflanze im Tapantí-Nationalpark

 …oder hier.
Knospe im Tapantí-Nationalpark

Knospe im Tapantí-Nationalpark

Selbst die in den Nationalpark eingebauten Brücken und Geländer sind über die Jahre hinweg nicht nur gänzlich durch Moose eingehüllt, sondern durch viele verschiedene Pflanzenarten bewachsen worden – wie man hier an der knospenden Pflanze am Brückengeländer, auf welchem Moose aufgrund häufiger Betatschung nicht so gut gedeihen – eindrucksvoll sehen kann.
Nebelwald im Tapantí-Nationalpark

Nebelwald im Tapantí-Nationalpark

Auf einem Aussichtspunkt bot sich uns abschließend ein schöner Blick über den „Nebelwald“ (die korrekte Bezeichnung „Tropischer Gebirgsregenwald“ deckt sich zwar mit unserer nassen Erfahrung an diesem Tag, ist aber für den Alltagsgebrauch zu umständlich).
Tag 7
Papagei in Turrialba

Papagei in Turrialba

Da ich seit dem Vorabend kränkelte, verbrachten Tabea und ich den siebenten Reisetag ressourcenschonend in unserer Herberge in Turrialba und lauschten auf der Hostelterrasse sitzend unter anderem zwei Papageien, die es sich im benachbarten Garten auf einem Baum gemütlich gemacht hatten und unaufhörlich Spanische Vokabeln vor sich hin brabbelten.
Tag 8 (Teil 1)
Bananenlaster in Limón

Bananenlaster in Limón

Der folgende Tag verlief auch eher ruhig, da die Weiterreise nach Cahuita anstand. Als wir die Provinz Limón erreichten wechselten sich gigantische Bananenplantagen mit Containerhöfen der großen Bananenproduzenten ab und ein Laster nach dem anderen kam vom oder fuhr zum nahegelegenen Hafen in Puerto Limón.

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